Diese Toolbox ist dein Schritt-für-Schritt-Guide, um dein eigenes lokales Projekt zu starten!
Wie du die Toolbox nutzt:
Die Toolbox folgt den Schritten eines echten Changemaker-Projekts.
Zuerst erklären wir dir, wieso jeder Schritt wichtig ist, und geben dir dann Links zu Online-Ressourcen, welche für diesen Schritt in deiner Changemaker-Reise wichtig sind.
Nutze die interaktiven Templates und Checklisten für den Aufbau deines Projektes – druck sie aus oder bearbeite sie digital.
Beispiel ArborMundi: „Unser erstes Projekt begann mit einer einfachen Idee: Seltene Bäume pflanzen. Heute sind wir ein Netzwerk von über 100 Freiwilligen!“
Extra Tipp: Lade dir das Changemaker-Handbuch als PDF herunter (inkl. Arbeitsblätter).
Link zum Download: https://docs.google.com/document/d/1mQfR_8QwNtzw2f7H-MObx143W2Kj8eHS/edit?usp=sharing&ouid=109685706669547368744&rtpof=true&sd=true
„Warum ist Inspiration der erste Schritt?“ Ohne Inspiration fehlt die Motivation. Hier findest du echte Geschichten, Ideen und Skills, die dich dazu ermächtigen, selbst aktiv zu werden.
Was du hier lernst:
Echte Changemaker-Geschichten aus der Schweiz:
Kurzprofile, Videos und Interviews mit jungen Menschen aus der ganzen Welt, die Projekte umgesetzt haben (z. B. Urban Gardening, Repair-Cafés, Klimastreiks).
Beispiel ArborMundi: „Unsere Inspiration kam von FruchtX – einem Startup für regionales Studentenfutter. Daraus entstand die Idee, seltene Bäume zu pflanzen.“
Ideen nach Themen: Finde hier eine Übersicht zu den wichtigsten Herausforderungen in verschiedenen Gesellschafts-bereichen die junge Changemakers wie dich brauchen!
Umwelt:
Soziales:
Allgemeine Trends & Bedürfnisse:
Schau dir den Bericht des deutschen Zukunfts-Instituts zu den wichtigsten Megatrends unserer Zeit an.
Finde hier eine Übersicht der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und der 17 Nachhaltigen Entwicklungs Ziele.
Beispiele von Jungen Changemakern aus der Schweiz und der ganzen Welt:
„Warum ist dieser Schritt entscheidend?“ Eine vage Idee bleibt oft nur ein Traum. Hier lernst du, wie du deine Idee in einen konkreten Plan verwandelst – mit klaren Zielen und einer Strategie.
Was du hier lernst:
Project Idea Canvas (interaktives Template):
Nutze das Eisbergmodell, um die Wurzeln deines Problems zu verstehen (Symptome – Ursachen – System).
Beispiel ArborMundi: „Unser Problem: Der Verlust seltener Baumarten. Unsere Lösung: Jährliche Pflanzaktionen mit ProSpecieRara-Sorten.“
Leitfragen: Nutze die Magic 7 Elemente welche du im Changemaker Workshop kennengelernt hast, um dein Projekt zu konkretisieren.
Eisberg: Eine Erklärung der Ursachen Ihres Problems anhand des Eisbergmodells (drei Ebenen).
Definieren Sie für Ihr Projekt: Name, Mission und Vision.
SDGs: Eine Erklärung der Ziele für nachhaltige Entwicklung, auf die sich Ihr Projekt/Ihre Maßnahmen konzentrieren.
Ziele: Definieren Sie drei SMART-Ziele für Ihr Projekt.
Finanzen: Die Zusammensetzung Ihres Budgets mit Einnahmen und Ausgaben.
Stakeholder-Modell: Ein Diagramm mit 7 wichtigen potenziellen Stakeholdern und Partnern, die an Ihrer vorgeschlagenen Lösung beteiligt sind.
Öffentlichkeitsarbeit: Ihre wichtigsten Kanäle für die Öffentlichkeitsarbeit (Website, Shop, soziale Medien, Büro usw.)
Rechtliche Basics in der Schweiz:
Altersgrenzen, Bewilligungen, Haftung (z. B. für Events).
Link: Jugend und Recht (SAJV)
Tools & Links für die Magic 7:
Vorlage für das Eisberg-Modell, welches du für dein Problem anpassen kannst.
Nützliche Tools wie du deine Finanzen im Griff behalten kannst.
Leitfaden, wie du ein Stakeholder-Modell deiner wichtigsten Partner erstellst.
Empfehlungen für die wichtigsten öffentlichen Kanäle die du für dein Projekt nutzen kannst.
Weitere Tools:
„Warum brauchst du ein Team?“ Allein geht es langsamer – im Team kannst du mehr erreichen. Hier lernst du, wie du Verbündete findest und ein starkes Netzwerk aufbaust.
Was du hier lernst:
Alliierte finden:
Am Anfang deines Projektes ist es essentiell, dass du für dein Projekt Verbündete findest: Freunde, Mitschüler:innen, lokale Gruppen (z. B. Pfadi, Sportvereine).
Zögere nicht, allen möglichen Partnern von deiner Idee zu erzählen: Je bekannter dein Projekt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass dir Menschen Unterstützung anbieten.
Motivationstipps für freiwillige Unterstützer deines Projektes: Um deine Volunteers zu motivieren, definiere klare Rollen, regelmässige Treffen, und zeige Wertschätzung und Dankbarkeit.
Beispiel ArborMundi: „Unser erstes Team bestand aus vier Studierenden. Heute arbeiten wir als eine Gruppe von ca. 20 Studierenden mit Gemeinden, Landwirten, Schulen und NGOs zusammen.“
Schweizer Jugendorganisationen & NGOs: Vielleicht findest du in den unten stehenden Organisationen potenzielle Verbündete und Unterstützer für dein Projekt.
Tools & Links:
„Warum ist Planung der Schlüssel zum Erfolg?“ Ohne Planung verlierst du nicht nur den Überblick – du riskierst Chaos, Stress und enttäuschte Mitstreiter:innen. Eine klare Struktur gibt dir Sicherheit, spart Zeit und stellt sicher, dass dein Projekt pünktlich, im Budget und mit maximaler Wirkung umgesetzt wird. Hier lernst du, wie du deinen Zeitplan, dein Budget und deine Ressourcen so organisierst, dass nichts dem Zufall überlassen bleibt.
Jedes erfolgreiche Projekt braucht einen realistischen Zeitplan mit klaren Meilensteinen. Ohne ihn verlierst du dich in Aufgaben, verpasst Deadlines oder überforderst dein Team. Beginne mit dem Endziel (z. B. „Pflanztag am 15. Mai“) und arbeite rückwärts: Wann müssen Materialien bestellt, Bewilligungen eingeholt oder Helfer:innen rekrutiert werden? Nutze visuelle Tools, um den Überblick zu behalten – besonders wichtig, wenn mehrere Personen mitarbeiten.
Beispiel ArborMundi: „Unser erster Pflanztag in Uzwil wurde mit einem detaillierten Zeitplan organisiert – von der Materialbeschaffung über die Werkzeugliste bis zur Nachbereitung mit Fotos und Dankeschön-Posts. Jede Aufgabe hatte eine:n Verantwortliche:n und eine Deadline. So konnten wir 50 Freiwillige koordinieren, ohne dass etwas in Vergessenheit geriet.“
🔗 Trello – Visuelle Projektplanung mit Boards & Deadlines 🔗 Asana – Aufgabenmanagement mit Timelines & Team-Kollaboration
Geld ist oft der größte Stressfaktor – aber mit einem durchdachten Budget vermeidest du böse Überraschungen. Beginne mit einer Einnahmen-/Ausgaben-Liste: Was kostet dein Projekt (Material, Werbung, Versicherung)? Woher kommt das Geld (Sponsoren, Crowdfunding, eigene Mittel)? Halte alles in einer tabellarischen Übersicht fest und plane immer einen Puffer von 10–20% für unerwartete Kosten ein. So behältst du die Kontrolle – auch wenn etwas schiefgeht.
Beispiel ArborMundi: „Für unsere ersten Pflanzaktionen haben wir ein detailliertes Budget erstellt: Setzlinge (500 CHF), Werkzeuge (200 CHF), Versicherung (150 CHF). Durch Crowdfunding und Spenden konnten wir nicht nur die Kosten decken, sondern auch Reserven für Folgeprojekte bilden.“
🔗 Google Sheets – Kostenlose Budgetvorlagen 🔗 Excel – Professionelle Budget-Templates
Viele Projekte scheitern nicht an Ideen, sondern an fehlenden Mitteln. Zum Glück gibt es in der Schweiz zahlreiche Fördermöglichkeiten für junge Changemaker – du musst nur wissen, wo du suchen musst. Mikroförderungen von Gemeinden, Stiftungen mit Fokus auf Nachhaltigkeit oder Jugendprojekte und Crowdfunding-Plattformen sind die besten Anlaufstellen. Wichtig: Bewirb dich frühzeitig und passe deine Antragstexte an die Ziele der Förderer an!
Mikroförderung: Viele Schweizer Gemeinden bieten kleine Zuschüsse (500–2000 CHF) für Jugendprojekte an. Frag einfach bei deinem lokalen Jugendbüro nach! 🔗 SAJV – Übersicht Gemeindeförderungen
Stiftungen:
Migros Kulturprozent – Fördergelder für kulturelle und soziale Projekte.
Stiftung Mercator Schweiz – Unterstützt Bildungs- und Nachhaltigkeitsinitiativen.
Crowdfunding: Plattformen wie lokalhelden.ch helfen dir, Spenden aus der Community zu sammeln – perfekt für kleine Projekte mit lokaler Wirkung. 🔗 lokalhelden.ch – Crowdfunding für Schweizer Projekte
Der Tag der Umsetzung rückt näher – aber bist du wirklich vorbereitet? Eine Checkliste stellt sicher, dass du an alles denkst: Bewilligungen (z. B. für Events im öffentlichen Raum), Versicherung (Haftpflicht!), Material (Werkzeuge, Flyer, Snacks) und ein eingespieltes Team. Gehe die Liste 1 Woche vor dem Projekt nochmal durch und hake alles ab. So startest du entspannt und professionell.
Beispiel ArborMundi: „Vor jedem Pflanztag checken wir: Sind alle Bewilligungen da? Ist das Werkzeug vollzählig? Gibt es eine:n Erste-Hilfe-Verantwortliche:n? Erst wenn alles abgehakt ist, geht’s los.“
🔗 Notion – Vorlage für Projekt-Checklisten 🔗 Google Drive – Zentrale Ablage für Dokumente & Listen
Tipp: Nutze diese Tools von Anfang an – sie sparen dir Zeit, Nerven und helfen dir, dein Projekt stressfrei und erfolgreich umzusetzen! 🚀
„Warum ist Kommunikation so wichtig?“ Ein Projekt, das niemand kennt, kann keine Wirkung entfalten. Gute Kommunikation macht den Unterschied zwischen einem „geheimen“ Engagement und einer Bewegung, die Menschen inspiriert. Hier lernst du, wie du dein Projekt sichtbar machst, Emotionen weckst und Unterstützer:innen gewinnst – mit professionellem Branding, Social Media, Pressearbeit und packendem Storytelling. Ohne Kommunikation bleibt dein Projekt unsichtbar – mit den richtigen Tools wird es zum Gesprächsthema!
Ein wiedererkennbares Logo und ein konsistenter Auftritt geben deinem Projekt Identität und Glaubwürdigkeit. Ein gutes Logo muss nicht teuer sein – es sollte einfach, aussagekräftig und reproduzierbar sein (z. B. für Social Media, Flyer oder T-Shirts). Denk daran: Dein Logo ist das erste, was Menschen mit deinem Projekt verbinden. Nutze kostenlose Design-Tools, um etwas zu schaffen, das deine Vision und Werte widerspiegelt.
Beispiel ArborMundi: „Unser Logo – der ‚Weltenbaum‘ – symbolisiert unsere Mission: Biodiversität und Klimaschutz verbinden. Es ist schlicht, aber einprägsam, und funktioniert auf Stickern genauso wie auf unserer Website. So erkennen uns Partner:innen und Freiwillige sofort.“
🔗 Canva – Einfache Logo-Erstellung mit Vorlagen 🔗 Looka – KI-gestütztes Logo-Design
Social Media ist das mächtigste Tool, um junge Menschen zu erreichen – aber nur, wenn du es strategisch nutzt. Plattformen wie Instagram, TikTok und WhatsApp eignen sich perfekt, um Aufmerksamkeit zu generieren, Freiwillige zu rekrutieren und über Fortschritte zu berichten. Poste regelmäßig, nutze Hashtags (#ChangemakerCH, #Nachhaltigkeit) und interagiere mit deiner Community (z. B. durch Umfragen oder Live-Stories). Ein Content-Plan hilft dir, organisiert zu bleiben.
Tipps für mehr Reichweite:
Visuell ansprechend: Nutze Fotos, kurze Videos oder Infografiken.
Authentisch bleiben: Zeig die Menschen hinter dem Projekt – nicht nur Ergebnisse.
Call-to-Action: Fordere deine Follower:innen auf, zu teilen, zu kommentieren oder mitzumachen.
🔗 Buffer – Social Media Planung & Automatisierung 🔗 Later – Visuelle Content-Planung für Instagram
Eine Pressemitteilung oder ein Zeitungsartikel kann dein Projekt über Nacht bekannt machen. Lokale Medien (Zeitungen, Radio, Online-Portale) suchen ständig nach spannenden Geschichten aus der Region – besonders, wenn sie jugendliches Engagement thematisieren. Schreib eine klare, prägnante Pressemitteilung (max. eine Seite) mit den wichtigsten Fakten: Wer? Was? Wann? Wo? Warum? und sende sie an Redaktionen. Vergiss nicht, ein pressefähiges Foto beizufügen!
Beispiel ArborMundi: „Vor unserem ersten großen Pflanztag haben wir eine Pressemitteilung an lokale Zeitungen geschickt – mit Fakten zu den gepflanzten Bäumen und Zitaten unserer Freiwilligen. Das Ergebnis: Ein Artikel in der ‚St. Galler Tagblatt‘ und mehr Helfer:innen als erwartet!“
🔗 PR-Vorlage – Kostenlose Pressemitteilung erstellen 🔗 Medienkontakte Schweiz – Adressen lokaler Redaktionen
Menschen merken sich Geschichten, nicht nur Fakten. Storytelling bedeutet, dein Projekt so zu präsentieren, dass es berührt, motiviert und zum Mitmachen anregt. Nutze Fotos, Videos und persönliche Berichte, um zu zeigen, warum dein Projekt wichtig ist und wer davon profitiert. Ein kurzes Video-Tagebuch, ein Blogpost oder eine Foto-Story (z. B. „Vorher/Nachher“) können mehr bewirken als lange Texte.
Tipps für gutes Storytelling:
Helden der Geschichte: Zeig die Menschen, die dein Projekt möglich machen.
Konflikt & Lösung: Erkläre, welches Problem du löst und wie.
Emotionen: Nutze Bilder und Zitate, die berühren.
Beispiel ArborMundi: „Nach jedem Pflanztag posten wir eine kurze ‚Story‘ mit Fotos der Freiwilligen, Zitaten („Warum ich mitmache…“) und den erreichten Zahlen. Das zeigt nicht nur unseren Impact, sondern macht Lust, beim nächsten Mal dabei zu sein.“
🔗 Canva – Story-Templates für Social Media 🔗 Adobe Spark – Einfache Video-Erstellung
Tipp: Kombiniere alle diese Elemente – Branding, Social Media, Presse und Storytelling – für eine kohärente, wirkungsvolle Kommunikation, die dein Projekt ins Rampenlicht stellt! 📢
„Warum Leadership und professionelles Auftreten entscheidend sind“ Jetzt wird es ernst: Dein Projekt startet! Doch damit es erfolgreich wird, brauchst du nicht nur einen Plan, sondern auch Führungsqualitäten und die Fähigkeit, ernst genommen zu werden – besonders als junge:r Changemaker. Hier lernst du, wie du dein Team motivierst, professionell auftrittst und dein Projekt mit Selbstbewusstsein leitest.
„Wie wirst du ernst genommen?“ Viele junge Changemaker kämpfen damit, dass Erwachsene sie nicht ernst nehmen. Doch mit den richtigen Strategien kannst du Respekt und Glaubwürdigkeit aufbauen:
Klare Kommunikation:
Sprich präzise und selbstbewusst über dein Projekt. Vermeide Floskeln wie „Ich glaube“ oder „Vielleicht“. Stattdessen: „Unser Ziel ist es, bis 2025 100 Bäume zu pflanzen – und hier ist unser Plan, wie wir das schaffen.“
Nutze Daten und Fakten, um deine Argumente zu untermauern (z. B. Studien, Statistiken).
Beispiel ArborMundi: „Als wir mit Gemeinden verhandelt haben, haben wir immer mit klaren Zahlen gearbeitet: Wie viele Bäume wir pflanzen, wie viel CO₂ sie binden und wie viele Freiwillige mitmachen. Das hat Vertrauen geschaffen.“
Körpersprache & Auftreten:
Augenkontakt, aufrechte Haltung und eine ruhige Stimme signalisieren Kompetenz.
Kleidung: Du musst nicht im Anzug auftreten, aber gepflegt und situativ angemessen wirken (z. B. bei Gesprächen mit Gemeinden oder Sponsoren).
Übung: Film dich selbst bei einer Projektpräsentation und analysiere deine Körpersprache.
Netzwerken wie ein Profi:
Visitenkarten (kostenlos z. B. bei Canva) und eine klare Projektbeschreibung in 30 Sekunden („Elevator Pitch“).
Beispiel ArborMundi: „Wir haben immer eine kurze, prägnante Projektzusammenfassung parat – ob bei Messeständen, in E-Mails oder bei spontanen Gesprächen.“
Tools & Links:
„Ein gutes Team macht den Unterschied.“ Führung bedeutet nicht, alles allein zu machen – sondern andere zu motivieren, mitzudenken und Verantwortung zu übernehmen.
Delegieren lernen:
Aufgaben klar verteilen und Vertrauen in dein Team haben.
Beispiel ArborMundi: „Bei unseren Pflanzaktionen gibt es immer Teamleiter:innen für Logistik, Kommunikation und Freiwilligen-Koordination. So bleibt alles organisiert.“
Motivation & Teamkultur:
Regelmäßige Check-ins (z. B. wöchentliche kurze Meetings).
Wertschätzung zeigen – ein einfaches „Danke“ oder ein gemeinsames Essen nach einer Aktion wirkt Wunder.
Konflikte lösen: Klare Kommunikation und Kompromissbereitschaft sind entscheidend.
Entscheidungen treffen:
Nicht jede Entscheidung muss perfekt sein – Handlungsfähigkeit ist wichtiger als Perfektion.
Beispiel ArborMundi: „Manchmal mussten wir spontan umplanen, z. B. wegen Regen bei Pflanzaktionen. Flexibilität ist alles!“
Tools & Links:
„Der Tag ist da – jetzt zählt jede Minute!“ Hier geht es um die konkrete Umsetzung deines Projekts. Mit dieser Checkliste bist du vorbereitet:
Letzte Vorbereitungen:
Material-Check: Alles da? (Werkzeuge, Flyer, Snacks, Erste-Hilfe-Set)
Team-Briefing: Klare Aufgabenverteilung und Notfallplan.
Kommunikation: Social Media live schalten, Presse informieren.
Beispiel ArborMundi: „Vor jedem Pflanztag gibt es ein kurzes Briefing: Wer macht was? Wo ist der Treffpunkt? Was tun wir bei Regen?“
Professionelle Durchführung:
Pünktlichkeit und Freundlichkeit sind das A und O.
Dokumentation: Fotos, Videos, Notizen für die Nachbereitung.
Feedback einholen: Kurze Umfrage unter Teilnehmenden (z. B. mit Google Forms).
Notfallplan:
Was tun, wenn etwas schiefgeht? (z. B. Ersatzmaterial, Backup-Location).
Tools & Links:
Notion (Checklisten)
„Warum Reflektion der Schlüssel zum Lernen ist“ Nach der Aktion ist vor der Aktion! Auswertung hilft dir, Erfolge zu feiern, Fehler zu verstehen und dein nächstes Projekt noch besser zu machen.
„Erfolge sichtbar machen!“
Daten sammeln:
Wie viele Menschen haben teilgenommen?
Was wurde konkret erreicht? (z. B. 50 Bäume gepflanzt, 200 kg Müll gesammelt).
Beispiel ArborMundi: „Nach jedem Pflanztag zählen wir die gepflanzten Bäume und Hecken und dokumentieren die Fläche mit Fotos.“
Feedback einholen:
Kurze Umfrage unter Teilnehmenden, Partner:innen und der Community.
Tools: Google Forms, Typeform.
Erfolge teilen:
Social Media Posts, Blogartikel oder ein kurzer Bericht für Sponsoren.
Beispiel ArborMundi: „Wir posten nach jeder Aktion ein Dankeschön an alle Helfer:innen – mit Fotos und den erreichten Zahlen.“
„Fehler sind Chancen zum Wachsen.“
Reflexionsfragen:
Was hat gut funktioniert?
Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?
Welche unerwarteten Herausforderungen gab es?
Dokumentation:
Halte die wichtigsten Learnings in einem Projekt-Tagebuch fest (z. B. in Notion).
Beispiel ArborMundi: „Nach unserem ersten Pflanztag haben wir gemerkt, dass wir mehr Werkzeuge brauchen. Beim nächsten Mal waren wir besser vorbereitet!“
„Wie geht es weiter?“
Projekt anpassen:
Basierend auf dem Feedback: Was kannst du optimieren?
Skalieren oder übergeben:
Möchtest du das Projekt vergrößern – oder an jemand anderen übergeben?
Beispiel ArborMundi: „Unsere Pflanzaktionen starteden klein – heute gibt es regionale Teams in der ganzen Ostschweiz.“
Langfristige Planung:
Wie kannst du das Projekt nachhaltig gestalten? (z. B. Patenschaften, regelmäßige Treffen).
Tools & Links:
Miro (Retrospektive-Vorlage)
„Warum ist es wichtig, dranzubleiben?“ Ein Projekt ist dann wirklich erfolgreich, wenn es seine Gründer überlebt und noch so lange, von immer neuen Menschen weitergetrieben wird, bis es seine Ziele erreicht hat. Hier lernst du, wie du dein Projekt langfristig erfolgreich hältst – oder es an andere übergibst.
Was du hier lernst:
Projekt übergeben oder ausbauen:
Wie du dein Projekt an andere übergibst oder vergrößerst.
Beispiel ArborMundi: „Unsere ersten Pflanzaktionen wurden von einer kleinen Gruppe organisiert. Heute gibt es regionale Teams in der ganzen Ostschweiz. Für uns (Tobias und Leonhard) war es am Anfang sehr schwierig, Verantwortung abzugeben und uns von gewissen Projekten zurückzuziehen. Doch dann haben wir gesehen, wie eine neue Generation von Changemakern ArborMundi noch besser weitergeführt hat als zuvor und dass wir unseren Freunden vertrauen können.“
Netzwerke beitreten:
Wege in Aktivismus, Studium & Beruf:
Tools & Links:
„Warum Selbstfürsorge kein Luxus, sondern eine Pflicht ist“
Changemaker zu sein, ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Viele engagierte Menschen erleben Burnout, weil sie sich selbst vergessen. Gute Nachrichten: Du kannst das vermeiden – mit den richtigen Strategien.
Fakt: Über 50% der Aktivist:innen erleben irgendwann Erschöpfung oder Burnout (Quelle: The Guardian – „Why activists burn out“).
Warum? Weil sie zu viel geben und zu wenig auftanken.
Die Lösung: Self-Care ist kein Egoismus – sie macht dich stärker und nachhaltiger.
„Wie bleibst du langfristig stark?“
Schlaf & Erholung:
7–9 Stunden Schlaf sind kein Luxus – sie sind die Basis für deine Energie.
Tipp: Hör dir den Huberman Lab Podcast über Schlaf an.
Bewegung & Ernährung:
30 Minuten Bewegung pro Tag (Spazieren, Yoga, Sport) reduzieren Stress.
Gesunde Ernährung (viel Gemüse, Proteine, wenig Zucker) hält dein Energielevel stabil.
Mentale Gesundheit:
Meditation & Achtsamkeit (Apps wie Headspace oder Insight Timer).
Journaling: 5 Minuten täglich schreiben – was belastet dich? Was macht dir Freude?
Soziale Beziehungen:
Du bist nicht allein! Verbringe Zeit mit Freund:innen, Familie oder Gleichgesinnten.
Beispiel ArborMundi: „Wir haben regelmäßige ‚Changemaker-Stammtische‘, bei denen wir uns austauschen – nicht nur über Projekte, sondern auch über unsere Herausforderungen.“
Spaß & Leidenschaft:
Erinnere dich: Warum machst du das alles? Freude ist der beste Treibstoff.
Tipp: Mach Pausen und gönn dir kleine Belohnungen (z. B. ein Eis nach einer erfolgreichen Aktion).
Podcasts:
Apps:
Bücher:
„Burnout“ von Emily & Amelia Nagoski
„Atomic Habits“ von James Clear
„Es ist okay, Pausen zu machen.“
Beispiel ArborMundi: „Auch wir hatten Phasen, in denen wir weniger aktiv waren – aber das ist okay. Wichtig ist, dass du langfristig dranbleibst – mit Freude und Energie.“
Denk dran: Du bist kein:e Maschine. Dein Engagement ist wertvoll – aber du bist es auch.
„Du bist nicht allein – gemeinsam sind wir stärker!“
Dein Changemaker-Projekt ist nur der Anfang. Bleib in Kontakt mit uns und unserer wachsenden Community, um dich auszutauschen, Tipps zu erhalten und von anderen inspirierenden Projekten zu lernen.
Hier kannst du: ✅ Regelmäßig an Community-Calls mit dem ArborMundi-Projektteam teilnehmen – für Fragen, Tipps und gegenseitige Unterstützung. ✅ Von anderen coolen Projekten hören, die aus unseren Workshops entstanden sind. ✅ Dich mit Gleichgesinnten vernetzen und gemeinsam neue Ideen entwickeln.
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Du möchtest noch mehr mitwirken? Dann engagier dich direkt bei der Changemaker-Bildungskampagne oder bei ArborMundi! Wir suchen immer motivierte Menschen, die:
Workshops leiten wollen,
Projekte organisieren möchten,
Inhalte für die Community erstellen (z. B. Social Media, Blogbeiträge).
📩 Schreib uns einfach eine Nachricht an: leonhard.kick@arbormundi.ch
„Gemeinsam können wir noch mehr bewegen!“
Erzähl deinen Freund:innen von deinen Erfahrungen und motivier sie, ihre eigenen Projekte zu starten!
Empfiehl unsere Workshops weiter – an Schulen, Jugendgruppen oder Vereine.
Teile deine Erfolge auf Social Media mit dem Hashtag #Changemakers – so inspirierst du andere!
🌍 Gemeinsam gestalten wir eine nachhaltige Zukunft – ein Projekt nach dem anderen!
Fragen? Ideen? Lust auf mehr? Wir freuen uns von dir zu hören: leonhard.kick@arbormundi.ch